Pascal Vogel

Journalist

Kategorie: Mein Blick (Seite 1 von 3)

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Mit einem Lachanfall verhält es sich in etwa gleich wie mit einem hochroten Kopf: man erhält ihn in den dümmsten Situationen. Nicht selten schnürte ich diesen «Doppelpack» während meiner Schulzeit. Genauer: im Religionsunterricht.

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Dank Trägheit Geld sparen

Wir waren unzertrennlich, meine «Black Pearl» und ich. Stiessen auf Deutschen Autobahnen an unsere Grenzen. Hupten uns durch die dicht befahrenen Strassen an der Adria. Genossen die kurvenreichen Strecken über Schweizer Pässe. Anfang August trennten sich unsere Wege. Von der einen Sekunde auf die andere.

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Von Spitzzangen und Schmerzen

Ich bin kein Mann der grossen Worte, reisse mein Maul nicht gerne auf. Vor allem, wenn ein Zahnarztbesuch bevorsteht und ich einen leichten Druck auf der Brust verspüre. Klar, es ist nur die jährliche Kontrolle inklusive Dentalhygiene. Aber eben doch ein Zahnarztbesuch.

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Hochmut kommt vor dem Fall

Blauer Himmel, präparierte Pisten: Ein perfekter Skitag – wäre da nicht der voll besetzte Sessellift, der mit immer grösserer Geschwindigkeit rückwärts fährt und jene Fahrer mit Hilfe des Drehrades und der Zentrifugalkraft aus dem Sessel katapultiert, die nicht schon vor Erreichen der Talstation abgesprungen sind. Skier fliegen durch die Luft, Stöcke werden zu Geschossen.

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Konsequent inkonsequent

Der letzte Samstag hat Spuren hinterlassen: Während die Fahrer auf der Piste Gas gaben, taten wir selbiges am Streckenrand. An alles kann ich mich weiss Gott nicht mehr erinnern, wohl aber an einen Satz, der sich in mein Hirn gebrannt hat: «Där Cheib ünterstüze wier sicher nit.»

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Natürliche Selektion

Früher war alles besser. Zumindest im TV-Programm: Über den Röhrenbildschirm flimmerte «Unser Charly», am Samstagabend lockten Beni Thurnheer und Thomas Gottschalk vor die Kiste, und zweimal wöchentlich konnte die Champions League im Free-TV genossen werden. Heute: «Roooobert» Geissen und seine Carmen geben Einblick in ihr Jetset-Leben, der Bachelor tanzt mit halbnackten Intelligenzbestien um die Wette und Fussball? Der ist live nur noch mit fünf Abos oder auf irgendwelchen Piratensendern zu sehen. Traurig, aber wahr: Das Fernsehen ist für mich kein Vergnügen mehr, sondern nur noch zum Fremdschämen. Auf der Suche nach einem schlauen TV-Format gucke ich meist in die Röhre.

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Auf den Spuren von Rambo

Herbstzeit ist Wanderzeit. Die Schuhe geschnürt, geht es ins Urnerland. Ich will den Stier bei den Hörnern packen, mich mit meiner Höhenangst konfrontieren und diese bezwingen. Doch der Einzige, der in die Knie geht, bin ich – spätestens beim Anblick jenes gelben Bähnlis, welches mich Richtung Arnisee bringen soll.

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Starker Mann, schwache Nerven

Jesolo, Italien, diesen Sommer. Die Ferien neigen sich dem Ende entgegen, ein letzter Höhepunkt steht an, wortwörtlich. «Captain Spacemaker»: Mit 42 Metern nicht nur Aushängeschild des grössten Vergnügungsparks des Landes, sondern auch die höchste in Betrieb stehende Wasserrutsche der Welt. Trotz Höhenangst will ich mir diesen Ritt nicht entgehen lassen.

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Wenn Nüchternheit die Augen öffnet

18, endlich der erste Partyurlaub mit Kollegen. Sechs pubertierende Jungs mit wenig Bart, dafür umso mehr Durst. «Schuelbuebe meteme Söidorscht» könnte man sagen. Wir fühlten uns reif für DIE Partyinsel. Also ab in den Flieger, auf nach Mallorca.

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Wenn Schönheit die Sinne vernebelt

«Oooh, die gsed de guet uus.» Grazil steht sie da, diese dunkle Schönheit, lässt sich von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen. Wieso auch? Ein goldenes Netz umgarnt ihr schlichtes Kleid, sie versprüht Stil, Glamour – zum mit der Zunge schnalzen. Nicht von schlechten Eltern ist aber auch die andere Augenweide direkt neben ihr: In ihrem samtfarbenen Umhang wirkt sie elegant und majestätisch. Beide präsentieren sich im Scheinwerferlicht, reissen Blicke auf sich; doch lassen selbige abprallen wie Projektile an einer schusssicheren Weste. Verschlossene Schönheiten.

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