Pascal Vogel

Journalist

Kategorie: Mein Blick (Seite 1 von 2)

Stockender Atem bei «Cool Runnings»

«Derice, bist du tot?» – «Nein, Mann. Ich bin nicht tot. Wir müssen das Rennen beenden.» Die Rettungskräfte in ihren orangen Overalls rutschen auf ihren Moonboots dem umgekippten Bob auf der Zielgeraden entgegen, doch als sie bei den Verunfallten ankommen, haben sich diese bereits wieder aufgerappelt, tragen den schwarz lackierten Schlitten auf ihren Schultern der Ziellinie entgegen.

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Ich, das Rotkehlchen

Blauer Himmel, weisse Piste: Ein Traum für jeden Skifahrer, eine explosive Mischung für mich. Ich bin ein gebranntes Kind – und spiele dennoch immer wieder mit dem Feuer…

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Südafrikanisches Ratespiel

Ferien in Südafrika: eine Wohltat für Körper und Geist. Und Ausgangspunkt für einige skurrile Geschichten, die meine Freundin und ich erlebt haben. Sind sie frei erfunden oder doch wahr? Entscheidet selbst …

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Schleicher machen mich rasend

Ich bin ein entspannter Typ, geniesse das Leben mit all seinen Facetten. Mein Ruhepuls dürfte vergleichbar sein mit jenem eines Igels im Winterschlaf. Dessen Herz schlägt lediglich 18 Mal pro Minute. Ich rege mich nur selten auf – es sei denn, ich sitze im Auto. Dann steigt statt der Tachonadel meist mein Puls. Um mindestens das Zehnfache.

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36 Grad, (k)ein Ventilator

«36 Grad, kein Ventilator, das Leben kommt mir gar nicht hart vor.»

Wer beim Lied von «2raumwohnung» momentan mitsingt, muss ein klimatisiertes Büro haben. Oder Humor. Meiner hat die Affenhitze auf der Redaktion nicht überlebt. Ich selber lebe. Noch. Ringe nach Luft. Jede Bewegung ist eine zu viel und könnte die letzte sein. Selten fühlte ich mich dem Himmel und gleichzeitig der Hölle so nah wie in den vergangenen Tagen.

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Ein traurig schöner Tag

«245 Täg sind schwär, im Militär». Ich habe so manches verloren während der Militärzeit, nicht aber meinen (Galgen-)Humor. Thun-Bure-Mollis-Pfäffikon-Kappel-Stein-Lotzwil-Waldkirch: Was nach einem gemütlichen «Schwiizer-Reisli» klingt, war in Wahrheit der Fahrplan des Grauens. Jede Station eine Folterkammer für einen Freigeist wie mich. Mit jeder Unterkunft, die ich für immer hinter mir lassen konnte, zogen sich meine Mundwinkel weiter nach oben. Bis mich fünf Worte auf den Boden der Realität zurückholten: «Heute ist ein trauriger Tag».

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Später Ausgleich

Freitag, der Dreizehnte. Drei Wörter, die Abergläubische erschaudern lassen. Ich bin da wohl die Ausnahme. Denn ich weiss: das Schicksal hält sich an kein Datum und schlägt zu(rück), wann immer es will.

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Himmel und Hölle

«Und dann die Hände zum Himmel, komm lasst uns fröhlich sein.» Ja klar, aber irgendwo hört der Spass auf. Den Vogel hab ich wieder mal abgeschossen. Gestern Abend. Ob atemlos durch die Festhütte oder jenseits vom Tresen? Die Spuren von Griechischem Wein und Zehn kleinen Jägermeistern auf meinem Ärzte-Kittel lassen den Abend nur unzureichend rekonstruieren.

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Ein Schatz als Lebensversicherung

Goldmünzen, Silbersäbel oder bronzenes Amulett: Jeder träumt davon, einmal in seinem Leben einen Schatz zu finden. Als kleiner Pirat war ich nahe dran. Mit einer Klappe überm Auge und einem Plastikschwert in der Hand suchte ich an der Fasnacht nach liegen gebliebenem Kleingeld. Das Gefundene reichte für etwas Süsses. «Arrrr». Damals halbwegs blind, habe ich heute den Durchblick. Weiss was es heisst, einen wahren Schatz zu besitzen.

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Schlaglöcher und faule Eier

8,4 Millionen Menschen leben in der Schweiz, 8,5 Millionen von ihnen scheinen mit dem Leben auf Kriegsfuss zu stehen. Dabei sollten wir uns glücklich schätzen. Aus den Hähnen fliesst sauberes Wasser, wir haben genügend Nahrung und die meisten können sich gar Ferien leisten. Womit der ganze Schlamassel beginnt.

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