Pascal Vogel

Journalist

Kategorie: Mein Blick (Seite 2 von 3)

Ein traurig schöner Tag

«245 Täg sind schwär, im Militär». Ich habe so manches verloren während der Militärzeit, nicht aber meinen (Galgen-)Humor. Thun-Bure-Mollis-Pfäffikon-Kappel-Stein-Lotzwil-Waldkirch: Was nach einem gemütlichen «Schwiizer-Reisli» klingt, war in Wahrheit der Fahrplan des Grauens. Jede Station eine Folterkammer für einen Freigeist wie mich. Mit jeder Unterkunft, die ich für immer hinter mir lassen konnte, zogen sich meine Mundwinkel weiter nach oben. Bis mich fünf Worte auf den Boden der Realität zurückholten: «Heute ist ein trauriger Tag».

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Später Ausgleich

Freitag, der Dreizehnte. Drei Wörter, die Abergläubische erschaudern lassen. Ich bin da wohl die Ausnahme. Denn ich weiss: das Schicksal hält sich an kein Datum und schlägt zu(rück), wann immer es will.

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Himmel und Hölle

«Und dann die Hände zum Himmel, komm lasst uns fröhlich sein.» Ja klar, aber irgendwo hört der Spass auf. Den Vogel hab ich wieder mal abgeschossen. Gestern Abend. Ob atemlos durch die Festhütte oder jenseits vom Tresen? Die Spuren von Griechischem Wein und Zehn kleinen Jägermeistern auf meinem Ärzte-Kittel lassen den Abend nur unzureichend rekonstruieren.

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Ein Schatz als Lebensversicherung

Goldmünzen, Silbersäbel oder bronzenes Amulett: Jeder träumt davon, einmal in seinem Leben einen Schatz zu finden. Als kleiner Pirat war ich nahe dran. Mit einer Klappe überm Auge und einem Plastikschwert in der Hand suchte ich an der Fasnacht nach liegen gebliebenem Kleingeld. Das Gefundene reichte für etwas Süsses. «Arrrr». Damals halbwegs blind, habe ich heute den Durchblick. Weiss was es heisst, einen wahren Schatz zu besitzen.

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Schlaglöcher und faule Eier

8,4 Millionen Menschen leben in der Schweiz, 8,5 Millionen von ihnen scheinen mit dem Leben auf Kriegsfuss zu stehen. Dabei sollten wir uns glücklich schätzen. Aus den Hähnen fliesst sauberes Wasser, wir haben genügend Nahrung und die meisten können sich gar Ferien leisten. Womit der ganze Schlamassel beginnt.

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Superheld und hohle Nüsse

Manche Dinge bleiben für immer. In meinem Fall sind dies bleiche Haut, Höhenangst und die Liebe zum Fussball. Letzteres kann meinem Umfeld schon mal den letzten Nerv rauben.

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Heilige Maria…

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Es war nicht Liebe auf den ersten Blick, auch nicht auf den zweiten. Hier der 26-jährige Hinterländer, da die 17 Jahre ältere Gebirgsspezialistin. Und doch liess ich mich auf sie ein. Was wenig verheissungsvoll begann, endete in einem Albtraum.

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Das Bier nicht vor dem Morgen loben

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Lotzbu. Zwischen Langetu und Huttu geniesse ich die Ruhe vor dem Sturm. Sprichwörtlich. Seit einer Woche weilt Panzerjäger Vogel im WK – Kadervorkurs ist angesagt. Vogel im Kader? Meine Kameraden würden sich vor Lachen den Bauch halten.

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Dumm gelaufen!

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Bei diesem Sauwetter schickt man nicht mal Hunde vor die Tür. Es ist Anfang Februar. Ein nasskalter Abend. Ich kuschle mich in die warme Decke, schalte den TV ein. Und würde am liebsten liegen bleiben. Doch das Training ruft. Meine Tasche mit der Nummer 16 gepackt, mache ich mich auf den Weg.

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«Was cheibs hesch de du gmacht?»

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Links oder rechts? Bei mir stellte sich diese Frage nie. Ich wurde quasi hineingeboren. Mein Vater ist rechts, meine Mutter ist rechts. Auch bei jenen Kampfspuren, die mir meine Schwestern in jungen Jahren zugefügt haben, ging es mit rechten Dingen zu und her. Ungewöhnlich ist dies nicht. Laut Statistik haben 85 bis 90 Prozent der europäischen Bevölkerung eine rechte Veran­lagung. Nie hätte ich freiwillig die Seite gewechselt. Doch das Schicksal schlug zu. Im Oktober des vergan­genen Jahres.

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